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Hall in Tirol zeigt Doku

Am 13.11.2015 zeigt das Stadtarchiv Hall und die Pfarre Hall im Kolpingheim den Film. Wir sind gespannt, wie groß das Interesse an der eigenen Geschichte ist.  


Großes Interesse in Hall in Tirol

Heimspiele sind immer die aufregensten. Kommen die Leute und wollen sie überhaupt sehen was war. Sie kamen und sie wollten wissen was war. Der Saal im Kolpingheim war mit ca. 200 Menschen gefüllt. Es kamen mehr als wir erwartet hatten und es kamen die Jungen und die Alten. Und sie wollten wissen was war, mehr als die Doku ihnen mitteilen konnte. Die Diskussion zwischen uns Filmern und den Historikern ist immer eine der kleinen Spitzen. Die Historiker legen wert auf das Detail, wir Filmer auch, aber auf ganz andere Details. Wir müssen die Dinge auf den Punkt bekommen, die Informationen verdichten und können sie nicht endlos aneinander reihen. Eine Frage aus dem Publikum lautete: Woher habt ihr die schwarz/weiß Bilder, sind die aus Hall? Die Antwort: Nein, sie sind nicht aus Hall, weil es keine bewegten Bilder von dieser Zeit in Hall gibt. Die Bilder stammen aus einer Pflegeanstalt in Süddeutschland. Wir bekamen die Bilder vom Dokumentationsarchiv Stuttgart, was wir im Abspann auch dokumentiert haben. Allerdings vermittelt der Film natürlich, dass die Bilder das Leben in der Pflegeanstalt in Hall in Tirol zeigen. Hier kommen wir an einen sehr heiklen Punkt. Hätten wir die s/w Bilder als Archivbilder des Dokumentationsarchivs in Stuttgart ausgewiesen, dann hätten wir die Zuseher total verwirrt - sie reden von Hall und zeigen Bilder aus Stuttgart. Das wollten wir vermeiden und wir sind der Meinung, dass es in diesem Fall irrelevant ist, woher die Bilder stammen, solange sie aus einer ehemaligen Heil- und Pflegeanstallt kommen, die mit Hall vergleichbar ist. 

 

 

 

 

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